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Im August 2010 findet das 14. Kleine Segelflugzeug-Oldtimertreffen in Nardt statt.
Dazu sind alle Oldtimerflieger, aber auch alle Interessenten herzlich eingeladen.
Vielleicht können wieder viele Oldtimer der Typen Olympia Mk. II, FES 530/I Lehrmeister I, Hol´s der Teufel, Baby IIB,
Bergfalke III Cabrio, SF-27A, Ka 4/II Rhönlerche, K7 Rhönadler, Schulgleiter SG 38, Siebert Sie 3, Foka, Krajanek, Phoebus
wie bei den vergangenen Oldtimertreffen oder auch weitere Raritäten in der Luft und am Boden bewundert werden.
Wenn der Wind günstig weht, werden auch Gummiseilstarts mit den Oldtimern vorgeführt. Diese historische
Startart wird heute nur noch selten praktiziert und ist eigentlich eher am Hang anzutreffen. Wir haben uns deshalb
etwas Außergewöhliches ausgedacht, lassen Sie sich überraschen...
Gern können Sie auch mit den Piloten ins Gespräch kommen und vielleicht den einen oder anderen Mitflug im
Doppelsitzer erleben. Kommen Sie im Zeitraum vom 25.08.2010 - 29.08.2010 auf den Flugplatz Nardt in der Nähe
von Hoyerswerda. Bringen Sie ein wenig Zeit mit und erleben die Flugtechnik seit den Anfängen der
Segelfliegerei in den 30-er Jahren hautnah.
| 1 | Frank Lemke | Schleicher K 7 Rhönadler | D-5779 |
| 2 | Alexander + Mandy Görnitz | Schulgleiter SG-38 | D-7738 |
| 3 | Sven Brandhorst | Grunau Baby IIb | D-3637 |
| 4 | Gerhard Krauße + Bernd Schmehl | Pirat | D-1827 |
| 5 | Andreas Huth + Manfred Wonneberger | Sie-3 | D-4065 |
| 6 | Volker Reye | Phoebus C | D-0088 |
| 7 | Jirí Leník | Zlin Z-24 Krajánek | OK-8560 |
| 8 | Gerhard Maleschka | Foka 4 | D-9357 |
| 9 | Ulf Kern | Hols der Teufel | OK-A415 |
| 10 | Mathias Müller, Lothar Niederlehner, Jürgen Schwibs | Foka 4 | D-2095 |
| 11 | Jørgen Ø. Jørgensen, Knud Harbo, Ove Hillersborg, Poul Erik Anker | FES 530/1 "Lehrmeister 1" | OY-XAR |
| 12 | Jirí Leník, Alexander Görnitz | Schulgleiter SG-38 | OK-A910 |
Der Verein Aeroklub Hoyerswerda e.V. lädt herzlich zum "14. Kleinen Segelflugzeug-Oldtimer-treffen"
und "3. Phoebus-Treffen" 2010 nach Nardt ein und freut sich auf ein gemeinsames Wiedersehen oder Kennenlernen
in der Lausitz. Die Teilnehmeranreise und ein Flugbetrieb sind ab 25.08.2010 möglich, mit einem erhöhten
Besucherinteresse ist ab 28.08.2010 zu rechnen.
Unser Verein ist auf dem Flugplatz Nardt nahe Hoyerswerda beheimatet, ca. 150km südlich von Berlin gelegen, und ist über
die Autobahn A13 gut erreichbar. Für die Sicherstellung der Veranstaltung halten wir folgende Technik bereit: 2 Startwinden
Herkules H3 180PS, F-Schlepp mit Wilga oder Super-Dimona, Schlepp-UL auf Anfrage, Hallenstellplätze für ca. 10-13 Flugzeuge.
In Anbetracht der begrenzten Hangarunterstellmöglichkeiten bitten wir um entgegenkommendes Verhalten. Möglicherweise können
die Piloten abwechselnd abrüsten, um allen eine entspannte Atmosphäre zu bieten. Aufwendig rüstbare Flugzeuge kreuzen bitte
unbedingt die Anmeldung entsprechend an.
Die Übernachtung ist im Zelt und Wohnmobil am Platz möglich, sanitäre Anlagen und Duschen stehen ausreichend zur Verfügung.
Kontakte zu Pensionen können in der näheren Umgebung vermittelt werden. Eine Frühstücks- und Abendverpflegung kann nach
Anmeldung in familiärer Atmosphäre auf dem Vereinsgelände gern in Anspruch genommen werden.
An Kosten treten unverändert die Organisationsgebühr für alle Piloten von 15 Euro auf, ein Windenstart kostet 2 Euro,
Flugzeugschleppstart wird abhängig vom aktuellen Kraftstoffpreis kostendeckend festgelegt. Camping und die Benutzung der
sanitären Anlagen sind frei. Hangarierung ist entsprechend der Möglichkeiten kostenfrei (Kullerchen nicht vergessen!).
Einladung
Anmeldung
[Bitte vor dem Ausfüllen lokal abspeichern]
Besuchermappe mit Pensionen 
Für eine Teilnehmeranmeldung speichert und füllt bitte das
Anmeldeformular aus und
nebst Anhang neu.] oder
mit den notwendigen Inhalten aus
dem Anmeldeformular.
Sollte spätestens 2 Wochen nach Anmeldung keine Rückantwort (EMail und/oder Eintragung in die Teilnehmerübersicht)
erfolgt sein, so nehmt bitte nochmals Kontakt auf.
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Als Verein betreiben wir einen Schulgleiter SG-38 (Baujahr 1953), der 1992 wieder flugtüchtig aufgebaut wurde.
Eine Lommatzsch Lom 58/I "Libelle Standard" befindet sich im Wiederaufbau.
Als Höhepunkt des Oldtimertreffens wollen wir Interessenten Gummiseilstarts in der Ebene als Einweisung anbieten.
Die notwendige Technik und Lehrer sind dafür vorhanden. Diese historische Startart wird heute nur noch selten
praktiziert und war eigentlich eher am Hang anzutreffen. Wenn der Wind günstig weht (Ostwind), dann haben uns
etwas Außergewöhliches ausgedacht. Lasst euch überraschen.
Doch eigentlich begann alles ganz anders ..
"Acht Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg war es endlich soweit – das Fliegen mit Segelflugzeugen wurde wieder
erlaubt und mit großer Begeisterung neu begonnen. Seinerzeit, vor über 50 Jahren, fanden die am Segelflug interessierten
jungen Leute innerhalb der in vielen Städten und Dörfern bestehenden Segelflieger-Gruppen die notwendige Förderung
und Unterstützung. Sie waren der Treff für die Älteren, die bereits Prüfungen besaßen, und jungen Leute, die das
Segelfliegen erlernen wollten.
Hier in unserer näheren Umgebung gab es bereits drei aktive Gruppen: in Laubusch/Lauta, in Bernsdorf und in Kamenz.
Alle hatten sich auf den ersten Flugtag am 1. August 1953 in Kamenz vorbereitet. Die Segelflugfreunde von Laubusch
und Lauta hatten einen Schulgleiter SG 38 flugbereit in ihrer Werkstatt stehen. Nun musste dieses Flugzeug nach Kamenz
transportiert werden. Aber wie? Drei Bernsdorfer Segelflieger hielten kurzerhand an einer Kreuzung einen LKW an. Er
hatte gerade Schlachtvieh transportiert! – Ein ungereinigter Viehtansporter, drei Segelflieger und ein Flugzeug ohne
Halterungen, ohne Abspannseile … der Transport von Laubusch nach Kamenz verlief trotzdem ohne Schaden für den SG 38.
Mit der klassischen Gummiseil-Startart flogen die alten und neuen Segelflieger den Schulgleiter SG 38 vom Westhang des
Hutberges in Richtung Lückersdorf.
Der Neuanfang vor über 50 Jahren war gelungen, der Flugsport in Hoyerswerda bekam immer mehr begeisterte Mitglieder.
Gemeinsam mit dem Freunden vom Kreis Senftenberg flogen wir in den Jahren 1954 bis 1957 auf dem Flugplatz in Buchwalde,
dort, wo heute der Senftenberger See ist. Als das Kraftwerk "Schwarze Pumpe" und die Neustadt Hoyerswerda
gebaut wurden, bekamen wir endlich unseren eigenen Flugplatz vor den Toren der Stadt.
Aufgrund administrativer Maßnahmen wurde 1979 auch der Flugplatz Nardt geschlossen. Durch die neu entstandene Situation
waren die Fliegerkameraden gezwungen auf andere Flugplätze auszuweichen.
Nach der Wende 1989 / 90 beschlossen einige Flieger den Flugplatz Nardt wieder neu aufleben zu lassen. Sie gründeten den
Aeroklub Hoyerswerda e.V. Am 13.10.1990 wurden drei Segelflugzeuge vom Flugplatz Neuhausen nach Nardt überführt. Dadurch
konnte der Flugbetrieb nach über 10 jähriger Pause wieder aufgenommen werden.
Seit dieser Zeit erfreuen sich Segelflieger aus Nah und Fern wieder an den hervorragenden Möglichkeiten, den Luftsport
in unserer Region auszuüben."
Auszüge aus den Erinnerungen von Günter Prignitz