Schulgleiter SG 38, Hols der Teufel, Honza, T.38, 2G - Übersicht über viele Schulgleiter

Steckbriefe von Schulgleitern


Technische Daten im Vergleich anhand einiger fliegender Exemplare

Folgende Übersicht vergleicht einige bekannte Typen der Schulgleiterfamilie. Leider sind noch viele technische Daten und Informationen unbekannt. Sollte jemand die fehlenden Daten oder Bilder ergänzen können, so kann er mir bitte schreiben.

TypSG 38Hol's der TeufelZlin Z-23 HonzaT.38 Grasshopper
 SchulgleiterSchulgleiterSchulgleiterSchulgleiter
Konstrukteur:Stamer/LippischStamer/LippischMarcol 
Konstruktionsjahr:19381923-192819461952
Herstellungszeitraum:1938-19561927-19311946-19491952-1963
Damaliger Hersteller:NSFKAlexander SchleicherZlinSlingsby
Heutiger Erbauer:VEB Waggonbau GothaLeník, Krejcí, MaleschkaJozef Ott 
Kennzeichen:D-7738 ex 269OK-A415OM-5619WZ795
Bauland:DDRTschechien/ BRDSlowakei 
Erstflug:1953200419961952
Leergewicht:110 kg95 kg95 kg130 kg
Höchstzulässige
Zuladung:
100 kg 85 kg 
Höchstzulässige
Zuladung mit Boot:
80 kg   
Höchstzulässiges
Fluggewicht:
210 kg170 kg180 kg250 kg
Flächenbelastung:12,2 kg/m²8,4 kg/m²12,3 kg/m² 
Spannweite:10414 mm12700 mm10000 mm11890 mm
Länge:6283 mm6450 mm6370 mm6300 mm
Höhe:2430 mm2150 mm 2430 mm
Flügelfläche:16,00 m²20,21 m²14,60 m² 
Flügelstreckung:6,7687 
Gleitzahl:8 bei 52 km/h15107 bei 54 km/h
Geringstes Sinken:1,3 m/s bei 48 km/h 1,2 m/s1,5 m/s
Geschwindigkeit:40-115 km/h41- km/h42-90 km/h48-130 km/h
Besonderheit:Boot   
     
TypHoegslund/
Traugott-Olsen 2G
Zögling RRG-1Stamer/Lippisch
Zögling
SG 38 LS
 SchulgleiterSchulgleiterSchulgleiterSchulgleiter
Konstrukteur:Hoegslund/
Traugott-Olsen
Stamer/LippischStamer/LippischAmateurbau
Konstruktionsjahr:1937 19262009
Herstellungszeitraum:1937-1950 1932-19402009
Damaliger Hersteller: Alexander Schleicher  
Heutiger Erbauer:Odense SvæveflyveklubLaszlo RevyBent FrikkeLeník, Krejcí
Kennzeichen:OY-AVXHA-1929OY-XSEOK-A910
Bauland:DänemarkUngarnDänemarkTschechien
Erstflug:1950 19942009
Leergewicht:160 kg 112 kg109 kg
Höchstzulässige
Zuladung:
    
Höchstzulässige
Zuladung mit Boot:
    
Höchstzulässiges
Fluggewicht:
350 kg 200 kg210 kg
Flächenbelastung:    
Spannweite:12500 mm10040 mm10000 mm11070 mm
Länge:6720 mm5500 mm5300 mm6283 mm
Höhe: 2150 mm 2430 mm
Flügelfläche:  15 m² 
Flügelstreckung:    
Gleitzahl:13109 
Geringstes Sinken:1,15 m/s bei 64 km/h 1,4 m/s bei 54 km/h 
Geschwindigkeit:48-125 km/h 42-112 km/h 
Besonderheit:DoppelsitzigSeitenruder
über Handhebel
 Boot, vergrößerte
Spannweite
     
TypIS-A
Salamandra
Rubik R-16
Lepke
Primary EoN
AP.7
Avia 152a
 SchulgleiterSchulgleiterSchulgleiterSchulgleiter
Konstrukteur:CzerwinskiRubikElliots of NewburyWassmer
Konstruktionsjahr:1946195219481940
Herstellungszeitraum:1948-19551956 1940-1946
Damaliger Hersteller:  EoNWassmer
Heutiger Erbauer:SZD
Ježów Sudecki
 Shuttleworth CollectionMusée Régional de l'Air
Kennzeichen:SP-8016522 ex HA-1040BGA580 / AQQF-AZVI
Bauland:PolenUngarnUKFrankreich
Erstflug:2009 20082010
Leergewicht:140 kg142 kg114 kg150 kg
Höchstzulässige
Zuladung:
 90 kg  
Höchstzulässige
Zuladung mit Boot:
    
Höchstzulässiges
Fluggewicht:
225 kg232 kg223 kg 
Flächenbelastung:13,3 kg/m²10,6 kg/m²  
Spannweite:12480 mm10100 mm10360 mm11178 mm
Länge:6480 mm5900 mm6240 mm7200
Höhe:2300 mm 2440 mm 
Flügelfläche:16,5 m²10,06 m²16,7 m²17,9 m²
Flügelstreckung:9,2106,47
Gleitzahl:15 bei 54 km/h14 bei 60 km/h  
Geringstes Sinken:0,8 m/s bei 54 km/h0,95 m/s  
Geschwindigkeit:43-150 km/h40-110 km/h40-117 km/h 
Besonderheit:teils mit
Bremsklappen
   

Weitere Typen

TypAntonov
A-1
MAK-15Northrop Primary
 SchulgleiterSchulgleiterSchulgleiter
Konstrukteur:AntonovKusakov 
Konstruktionsjahr:19301935-19371928
Herstellungszeitraum:   
Damaliger Hersteller:DOSAAFDOSAAFNorthrop
Heutiger Erbauer: 
 
  
Kennzeichen:   
Bauland:UdSSRUdSSR 
Erstflug:   
Leergewicht:92 kg135 kg 
Höchstzulässige
Zuladung:
72 kg90 kg 
Höchstzulässige
Zuladung mit Boot:
   
Höchstzulässiges
Fluggewicht:
164 kg225 kg 
Flächenbelastung:10,5 kg/m²17,9 kg/m² 
Spannweite:10560 mm10400 mm 
Länge:5600 mm5320 mm 
Höhe:3300 mm2810 mm 
Flügelfläche:15,64 m²12,56 m² 
Flügelstreckung:7,138,6 
Gleitzahl:1117 
Geringstes Sinken:1,15 m/s1,0 m/s 
Geschwindigkeit:37- km/h44-140 kmh/h 
Besonderheit: 
 
  


Karte der flugfähigen Schulgleiter und verwandten Segel- und Gleitflugzeuge in Deutschland und Europa

Schulgleiter-Karte OK-A415 OK-A910 OM-5619 OK-5722 OY-AVX D-0042 D-1511 D-3534 D-4010 D-4454 D-5452 D-5550 D-6108 D-7038 D-7051 D-7052 D-7055 D-7738 D-8189 D-8985 D-9062 IS-A BGA580 F-AZZG F-AZVI


Übersicht über heute bekannte Exemplare von Schulgleitern

Schulgleiter OK-A415, "Hol's der Teufel" in Rana/Tschechien, erbaut von tschechischen Fliegerfreunden Jirí Leník, Jan Krejcí sowie den Brüdern Maleschka, Baujahr 2004

Vom Hol's der Teufel gibt es heute nur noch wenige Exemplare. Einer fliegt in England, einer steht auf der Wasserkuppe im Museum, ein Original wurde zur Restauration aus Namibia zurückgeholt und dann gibt es eben noch diesen neugebauten und im aktiven Einsatz befindlichen Hol's der Teufel OK-A415.

Schulgleiter OK-A910, SG 38 in Rana/Tschechien, erbaut von tschechischen Fliegerfreunden, Jirí Leník und Jan Krejcí, Baujahr 1999

Der einzige momentan flugfähige tschechische Schulgleiter wurde 1999 in Rana gebaut. Zugelassen ist dieser als Ultraleichtflugzeug. Nach einer schweren Beschädigung wurde der Schulgleiter 2009 wieder aufgebaut und erhielt eine Modifikation bezgüglich der Spannweite seiner Tragflächen.

Schulgleiter OM-5619, Zlin Z-23 Honza, Replik-Nr. 1 von Jozef Ott, Nitra, Slowakei

Dieser Gleiter ist der einzige slowakische Honza. Er wurde von Jozef Ott als Replika neu erbaut und wird in Nitra (Slowakei) geflogen. Viele Piloten nutzen auch zur EM in Nitra die Gelegenheit, diesen Schulgleiter zu fliegen.

Schulgleiter OK-5722 (OK-A313), Zlin Z-23 Honza, Werk-Nr: 207, Baujahr 1949, Ceské Budejovice, Tschechien

Dieser Honza entstammt aus dem Kbely Aviation Museum, wo der Gleiter mit der Seriennummer 207 (von insgesamt 210 hergestellten Exemplaren) seit einem Unfall in 1951 aufgewahrt wurde.
Die erhaltenen Teile wurden von Oldtimerfreunden aus Budweis im Jahre 2000 vervollständigt und repariert. Leider verhinderte ein Hochwasser die schnelle Fertigstellung und einige Teile mussten neu gebaut werden. Am 18. Juni 2004 wurde die OK-5722 (OK-A313) durch Jirí Leník erneut eingeflogen.

Schulgleiter OY-AVX, zweisitziger Schulgleiter Hoegslund/Traugott-Olsen 2G, Werk-Nr: D.A.7 in Dänemark, Kaj Rørbek, Ove Hillersborg

Schulgleiter OY-XSE, Stamer Lippisch "Zögling" in Dänemark

Schulgleiter D-0042, SG 38, Werk-Nr: 1 des Luftsportrings Grenzland e.V. Nordhorn

Schulgleiter D-1511 ex 551, SG 38, Werk-Nr: 0011 des Fliegerclubs Schönhagen, Baujahr 1989

Dieser Schulgleiter ist einer von zwei Exemplaren, die noch 1989 bei der Zentralen Entwicklungs- und Reparaturbasis (ZERB) der Gesellschaft für Sport und Technik (GST) in Schönhagen für Repräsentationszwecke gebaut und zugelassen wurden, wobei sehr viele ehemalige und aktive Segelflieger mithalfen.

Schulgleiter D-1538, SG 38, Werk-Nr: 13

Schulgleiter D-2538, SG 38, Werk-Nr: 44

Schulgleiter D-3534, SG 38, Werk-Nr: 8 des LSG Kesselsweier

Schulgleiter D-4010, SG 38, Werk-Nr. AB-X-52 des Segelfliegerclubs Hirzenhain e.V.

Dieser "SG 38a" mit dem Kennzeichen D-4010 wurde 1982 dem Segelfliegerclub HiHai von der Flugsportvereinigung Amöneburg geschenkt. Der erste Start nach 26 Jahren "Winterschlaf" erfolgte am 08. Mai 1983 mit dem Piloten Heini Hermann I (Opa) am Nord-West-Hang in Hirzenhain, durchgeführt per Gummiseilstart.

Schulgleiter D-4454, SG 38 in Finsterwalde

Schulgleiter D-5452, SG 38 von Andreas Baumann am Spitzerberg in Österreich, Baujahr zwischen 1944-1953

Den Bau des SG's angefangen hat eine HJ-Gruppe in Leverkusen 1944, vollendet wurde der Bau durch die Firma Herfort und Schlaack 1953. Der SG flog kurze Zeit bei der Betriebssportgruppe des Bayer-Leverkusen Konzerns. Hier verliert sich die Spur bis etwa 1980. Ab dieser Zeit wurde der SG in einem Hangar bei Hilversum gelagert. Andreas Baumann hat ihn dann in leidlichen Zustand gekauft und 2006 mit Freunden eine Restaurierung beendet.

Schulgleiter D-5550 ex 550, SG 38, Werk-Nr: 0010 des Fliegerklubs Brandenburg, Baujahr 1989

Dieser Schulgleiter ist einer von zwei Exemplaren, die noch 1989 bei der Zentralen Entwicklungs- und Reparaturbasis (ZERB) der Gesellschaft für Sport und Technik (GST) in Schönhagen für Repräsentationszwecke gebaut und zugelassen wurden, wobei sehr viele ehemalige und aktive Segelflieger mithalfen.

Schulgleiter D-6108, SG 38 des Luftsportvereins Osterode

Eigentlich eine ganz interessante Geschichte: In Bad Lauterberg stand bei den Modellfliegern ein alter SG 38 rum, der schon ein wenig in Mitleidenschaft gezogen war und man gedachte, das Teil im bald anstehenden Osterfeuer zu verfeuern. Kurz, der SG 38 wurde von den älteren Segelfliegern des Vereins Osterode gerettet und bis 2001 wieder flugfähig restauriert.

Schulgleiter D-7004, SG 38 von Klaus Blankenagel bei der Luftsportgruppe Menden, Baujahr 1997-2001.

Der 1. Start erfolgte am 6. Oktober 2001.

Schulgleiter D-7038, SG 38, Werk-Nr: AB-002S vom Baden-Württembergischen Luftfahrtverband e. V. am Segelfluggelände Hahnweide, Kirchheim/ Teck

1993 wird auf Vorschlag von Alfred Lohmeyer ein neues Projekt zur Zusammenarbeit der Jugend verschiedener Vereine und deren "alten Hasen" gestartet. Es soll ein Segelflugzeug in Holzbauweise erbaut werden und Ziel ist die Fertigkeiten im Bau von Holzflugzeugen an die Jugend weiterzugeben und gleichzeitig das Miteinander Alt und Jung zu fördern. So ensteht der Schulgleiter SG-38 D-7038, der 1999 seinen Erstflug hat.

Schulgleiter D-7051, SG 38, Werk-Nr: ABX/OSC des Oldtimer Segelflugvereins München e.V in Greiling bei Bad Tölz

1983 konnte Josef Kurz Restbestände eines SG 38 in Frankfurt ausfindig machen und dem OSC Verein zuführen. Es entstand hier fast ein kompletter Neubau, denn außer dem Spannturm mussten Flächen und Ruder, sowie der Gitterrumpf ersetzt werden. 1985 erfolgte die Wiederzulassung. Bis 1993 wurden mehr als 1.500 Gummiseilstarts durchgeführt. Dieser Schulgleiter fliegt jetzt mit der Zulassungsnummer D-7051 im Münchner Raum.

Schulgleiter D-7052, SG 38 des Rhönflug Oldtimer Segelflugclub Wasserkuppe e.V.

Seit 27. August 2005 fliegt ein weiterer Schulgleiter D-7052 im OSC Wasserkuppe, der dem Verein vom DSSM überlassen wurde. Der aus dem Jahr 1953 stammende SG 38 wurde von Mitgliedern des Vereins in der Zeit von 2003 bis 2005 grundüberholt.

Schulgleiter D-7055, SG 38, Werk-Nr: AB001/OSC des Rhönflug Oldtimer Segelflugclub Wasserkuppe e.V., Baujahr 1985

Dieser Nachbau eines Schulgleiters SG 38 wurde 1983-1985 mit Originalteilen erbaut. Mit diesem SG 38 machen jährlich viele Gäste während der traditionellen Gummiseilwochen ihren ersten Gummiseilstart auf der Wasserkuppe.

Schulgleiter D-7738 ex 269, SG 38, Werk-Nr: 1310/585 des Aeroklubs Hoyerswerda e.V., Baujahr 1953

Der Schulgleiter SG 38 mit der heutigen Zulassung D-7738 wurde am 28.10.1953 in Dienst gestellt und stammt aus einer Serie von 329 Exemplaren des VEB Waggonbau Gotha. Er flog bis zum 19.07.1967 unter seiner Zulassungsnummer 269 am Flugplatz Bronkow. Nach jahrzehntelanger Unterbringung an verschiedenen Flugplätzen Nardt wurde der Schulgleiter von den Fliegerkameraden des Aeroklub Hoyerswerda e.V. 1992 und 1994 grundüberholt und flugbereit gemacht.

Schulgleiter D-8189, SG 38 des Aeroclubs Stuttgart auf der Hahnweide

Schulgleiter D-8157, SG 38 der ehemaligen Segelfliegervereinigung Altenmünster, jetzt in Restauration von Matthias Felsch, Tannheim

Schulgleiter D-8985, SG 38, Werk-Nr: E1 von Mario Selss Oldtimer-Segelflugzeuge in München

Schulgleiter D-9062, SG 38, Werk-Nr: BWLV 01 von Josef Ecker in Wels/Österreich, Baujahr 1954

Schulgleiter D-9164, SG 38

Schulgleiter HA-1929, Zögling RRG-1 (Röhn-Rositten-Gesellschaft) von Laszlo Revy in Ungarn

Nach mir vorliegenden Informationen wurde dieser Zögling in Ungarn verkauft und wird von seinem jetzigen Besitzer leider nicht mehr öffentlich vorgeflogen.

Schulgleiter SP-8016, IS-A "Salamandra" in Polen, Baujahr 2009

Diese Replika der IS-A "Salamandra" wurde bei SZD in Ježów Sudecki (Grunau in Polen) gebaut. Herr Piotr Piechowski sandte mir dazu die folgenden, weiteren Informationen: "Die Salamandra wurde am 28.08.2009 auf dem Aeroklub Flugplatz in Jelenia Góra eingeflogen. Danach wurde die Salamandra zum AOS (Akademicki Osrodek Szybowcowy) in Bezmiechowa gebracht. Dort fliegt die Salamandra artgerecht mit dem Gummistart am Hang."
Foto und Text: Piotr Piechowski

Schulgleiter BGA580 / AQQ, Part Number cn EON/P/003, from the Shuttleworth Collection

The Elliots Primary EoN was a training glider developed in the UK shortly after World War II. It was a copy/had many components of the German SG 38 Schulgleiter. Marketed to aeroclubs, the Primary EoN was also adopted in 1948 by the Air Training Corps and by the Combined Cadet Force under the name Eton.
A total of 80 Primary EoN's were built. The glider has been restored by Peter Underwood and a team of SVAS volunteers. The glider made its first bungee assisted flight on 16th April 2008 in the hands of Frank Chapman.

Schulgleiter F-AZZG, SG 38, C/N 20.24

Schulgleiter F-AZVI, Avia 152a, Werk-Nr: 301, Neubau des Musée Régional de l'Air, Anger, Baujahr 1998-2010

Die Avia 152a stellt eine der ersten Konstruktionen von Wassmer aus dem Jahre 1940 dar. Einige hundert Exemplare wurden in Frankreich gebaut. Diese hier beschriebene und neu aufgebaute Avia 152a wurde erstmals 2010 geflogen.


Frühe Gleiter aus der Schulgleiterfamilie [1] [2] [6] [7] [8]

  • Hartha-Messerschmitt S 3 von 1914
  • Hartha-Messerschmitt S 6 von 1916
  • Ferdinand Schulz F.S.3 Besenstiel von 1922
  • Hartha-Messerschmitt S 10 von 1922
  • "Hol's der Teufel" mit Spannturm von 1923
  • Pánek P-2 von 1923
  • Espenlaub S von 1924
  • Martens S von 1924
  • Pegasus von 1924
  • Doppelsitzer "Mecklenburg"
  • Kodytek von 1925
  • Nina von 1925
  • R.R.G. "Prüfling" von 1927
  • Litomysl-1 von 1927
  • R.R.G. "Zögling" von 1928
  • Verstrebter "Hol's der Teufel" von 1928
  • Northrop Primary von 1928
  • Schleicher "Anfänger" von 1929
  • Schmid S-3 von 1929
  • Schleicher "Luftkurort Poppenhausen" von 1929
  • Rostock M III von 1929
  • Grunau 9 (ESG 9) "Schädelspalter" von 1929
  • Zögling von 1930
  • R.R.G. "Hangwind" von 1930
  • R.R.G. "Leichtwindsegler"
  • Zögling 12 M von 1931
  • Zögling 31 von 1931
  • Skaut Standart von 1932
  • VS-504 Hemelice von 1932
  • Harz 33 von 1933
  • Konice 1 von 1933
  • Zlin-I und Zlin-II von 1933
  • Prerov von 1933
  • M P - 1 von 1933
  • Peta - Z von 1934
  • Zlin III, IV, V und VI von 1934
  • Zögling 35 von 1935
  • Skaut Standart von 1936
  • WWS-1 Salamandra von 1936
  • R-1 Urpín von 1936
  • J. Wijkens "Universal" Nederland von 1937
  • DFS Einheitsschulflugzeug
  • Schulgleiter SG 38 von 1938


Herstellerfirmen und Produktionszahlen von Schulgleitern SG 38

  • Pander en Zonen Den Haag Holland (3381 Stück)
  • Kärntner Flugzeugwerk Spittal (2684 Stück)
  • Peters Flugzeugbau Hohenelbe/Vrchlabí (1380 Stück)
  • Schneider Grunau/Jezow Sudecki (1300 Stück)
  • Rathjens Naumburg/Saale (1300 Stück)
  • Schleicher Flugzeugbau (500 Stück)
  • VEB Waggonbau Gotha (329 Stück)
  • Letov Prag (100 Stück)
  • VEB Nagema Schmiedeberg (68 Stück)
  • Flugzeugbau Hamburg
  • sowie viele weitere Schulgleiter, die von den Fliegervereinen gebaut wurden.


Doppelsitziger Schulgleiter

Kurioses, auch daß gab's ...

Herr Alfred Gephardt stellte freundlicherweise folgendes Bild zur Verfügung, welches einen doppelsitzigen Schulgleiter der Bauart SG 38 zeigt, aufgenommen möglicherweise in Backnang bei Stuttgart.

Aufgrund dieser Aufnahme ist wohl sichergestellt, daß auch mit den Schulgleitern vereinzelt eine Doppelsitzerschulung ausgeführt wurden ist. Sollte jemand mehr zu diesem Bild oder zu den umgebauten Schulgleitern wissen, so möge er mir bitte schreiben.

Was mir schon passierte ..

Zum Jugendvergleichsfliegen 2007 waren wir mit dem Schulgleiter in Pirna dabei und boten die Möglichkeit, auch unseren SG-38 zu fliegen. Nun liegt der Flugplatz direkt an der neu gebauten Umgehungstraße und entsprechend der Windrichtung flogen wir direkt parallel zur Straße. Das weckte natürlich auch Interesse der Insassen vorbeifahrender Fahrzeuge.

Und so hielt eine große Limousine, die offensichtlich aus einem ganz südlichen Bundesland kam. Die Mitfahrer stiegen aus und beobachteten unser Treiben, wobei ihnen ins Gesicht geschrieben stand: "Jo mei, do schaust, was de hia im Ostn noch fia oite Mühln fliage müssn!"

Sandmännchen auf Schulgleiter

Im DDR-Fernsehen gab es wenige, aber dafür sehr interessante und wirklich kindgerechte Sendungen speziell für die Kleinen. Das Sandmänchen überbrachte jeden Tag beispielsweise den Abendgruß vor dem Schlafengehen. Dabei entwickelte es eine erstaunliche Vielfalt an Fahrzeugen, mit deren Hilfe es jeden Tag zu den Kindern kam. Und so fehlte natürlich auch der Schulgleiter nicht ..

Da die Intros zum Sandmänchen vom heutigen mdr weiterhin gesendet werden, besteht auch heute noch die Chance, das Sandmännchen mit dem Schulgleiter fliegen zu sehen. Zumindest für die, die noch kleine Kinder haben oder selbst nie groß geworden sind.

Leider konnten keine Rechte zur Veröffentlichung erlangt werden, weshalb ich auf die tägliche Sandmännchen-Sendezeit kurz vor 7 Uhr im mdr verweise.



Literaturverzeichnis

[1] "Das Segelflugzeug" - Dr.Ing. W. v. Langsdorff - München 1923, 1931

[2] "Bezmotorvá letadla v Ceskoslovensku 1918 - 1939" - Ladislav Vejvoda - Cheb 2009

[3] "Flugzeuge der DDR" - Detlef Billig, Manfred Meyer - Berlin 2002

[4] "Der Gleitflugzeugbau" - J. v. d. Sanden, Carl Lange Verlag - Duisburg, 1935, 1942

[5] "Die technische Ausbildung des Segelfliegers - Selbststudienmaterial für die Baustufe A, B, C" - Zentralvorstand der GST - 1954

[6] "Gleitflug und Gleitflugzeuge - Heft 11" - Fritz Stamer, Alexander Lippisch - 1930

[7] "Handbuch für den Jungsegelflieger - Heft 13" - Fritz Stamer, Alexander Lippisch - 1930

[8] "Gleit- und Segelflugschulung - Heft 17" - Fritz Stamer - 1934

[9] "DDR-Zivilluftfahrtregister 1953 - 1990" - Detlef Grass, Manfred Meyer - 1990