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Auch in diesem Jahr mussten wir leider für die D-7738 Ersatz finden und haben diesen auch
dankenswerterweise bei der tschechischen Oldtimer-Gruppe um Jiri Lenik gefunden. Dieser kam mit Franta
und seinem 2008/2009 neu aufgebauten Schulgleiter OK-A910 zum Flugplatzfest nach Oschatz.
Mit der Winde, im Autoschlepp und mit einigen Gummiseilstart war der Schulgleiter sehr oft im Einsatz und
hat, so glaube ich, das Flugprogramm in Oschatz auch bereichert. Leider blieb diesmal eigentlich zu wenig
Zeit, um den vielen interessierten Zuschauern ihre Fragen im Detail beantworten zu können. Bestimmt gibt
es jedoch zur Festveranstaltung des Fliegerclubs
Tag der offenen Tür "20 Jahre Fliegerclub Oschatz e.V." im September 2010 in Oschatz
die Möglichkeit, dies nachzuholen.

Foto: Fliegerclub Oschatz, Thomas Lange

Foto: Fliegerclub Oschatz, Thomas Lange

Foto: Fliegerclub Oschatz, Thomas Lange
Da die D-7738 mit technischen Problemen am Boden stand, sprang der Hol's der Teufel
freundlicherweise zum Flugplatzfest 2009 samt Drachenwinde ein. Nicht nur, daß sich viele von den
besseren Gleiteigenschaften vor allem beim Gummiseilstart überzeugen konnten. Das Boot,
also der verkleidete Rumpf, half sicher auch, gewisse Ängste beim Fliegen von offenen Gleitflugzeugen zu
überwinden und das "Flugvergnügen" hoffentlich auch zu geniessen
.
Das Flugfest war wie so oft gut besucht und auch der Hol's der Teufel konnte gut in das Programm eingebunden werden.

Foto: Fliegerclub Oschatz, Thomas Lange

Foto: Fliegerclub Oschatz, Thomas Lange

Foto: Fliegerclub Oschatz, Thomas Lange
Die Oschatzer Allgemeine schrieb am 26. Mai 2008 über das Oschatzer Fliegerfest:
Mit Muskelkraft in die Luft: Starke Männer ziehen den Schulgleiter SG 38 im Laufschritt
über den Rasen des Oschatzer Flugplatzes. Der Oldtimer aus den 40er Jahren
des vorigen Jahrhunderts war eine Attraktion beim Fliegerfest am Wochenende.
Deutschlandweit gibt es nur noch elf flugfähige Gleiter dieser Art, die Piloten besonderen
Mut und Können abverlangen. Mut brauchten auch die Gäste, die Sprünge wagten
oder an Kunstflügen teilnahmen.

Foto: Dirk Hunger
Mit freundlicher Genehmigung der Oschatzer Allgemeinen
Dazu möchte ich noch ergänzen, daß das Fliegerfest in Oschatz wieder eine wirklich gelunge Veranstaltung
war. Die Gummihunde waren als ganz starke Truppe aus hoch motivierten Gästen und Fliegern wieder erfolgreich, was
die hohen Auskuppelhöhen trotz Start in der Ebene ( ja fast schon ein wenig hangaufwärts ) zeigen. Ich glaube,
es hat allen viel Spaß bereitet.
Leider gab es beim Gummiseilstart eine von mir selbst verschuldete Beschädigung am Schulgleiter, die ein Fliegen am Folgetag
verhindert hätte. Doch das Team in Oschatz half wie es nur konnte. Es wurde sofort mit der Reparatur begonnen,
der notwendige Leim vom Nachbarflugplatz per Luftfracht geliefert und die Reparatur am Schulgleiter fachmännig
über Nacht fertig gestellt, sodaß der SG 38 am Sonntag tatsächlich wieder den interessierten Gästen
die Schönheit des Flugsport demonstrieren konnte. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals für die tolle
Unterstützung.

Foto: Fliegerclub Oschatz, Thomas Lange

Foto: Fliegerclub Oschatz, Thomas Lange

Foto: Fliegerclub Oschatz, Thomas Lange
Oschatz. Auch 2007 war der Schulgleiter wieder zu Gast zum Fliegerfest in Oschatz.
Diesmal konnten zusätzlich einige Gummiseilstartversuche und ein F-Schlepp des historischen
Fluggerätes gezeigt werden.

Foto: Fliegerclub Oschatz, Thomas Lange

Foto: Fliegerclub Oschatz, Thomas Lange

Foto: Fliegerclub Oschatz, Thomas Lange
Die Leipziger Volkszeitung schrieb am 22. Mai 2006 über das Oschatzer Fliegerfest:
Oschatz. Mit Wetterkapriolen hatte der Oschatzer Fliegerclub am Wochenende zu kämpfen. Daher
konnte an beiden Tagen nicht alle geplanten Vorführungen durchgeführt werden.
"Es war in diesem Jahr leider nicht so erfolgreich wie sonst." resümiert der
Vorsitzende des Vereins, Jan Simon. Trotzdem besuchten laut Simon mehr als 400 Gäste das Fest.
..
Gar nicht wieder auf die Erde wollte dagegen Alexander Görnitz, der mit einem echten
Schätzchen nach Oschatz gekommen war. Für den Aeroklub Hoyerswerda präsentierte er
den Schulgleiter SG 38. Das kleine, offene Flugzeug wurde in den 50er Jahren gebaut und ist eine
Rarität geworden. Nur zehn bis zwölf Schulgleiter gibt es noch in ganz Deutschland.
Dazu würden, so Görnitz, einige Nachbauten kommen.
Der SG 38 begeistert den Flieger schon länger: "In keinem anderen Flugzeug hat man so
stark das Gefühl vom Fliegen. Unter sich sieht man die Wolken und bekommt jede Windveränderung
mit. Das macht sehr viel Spass." schwärmt der Pilot begeistert.
Vertrauenserweckend sah das ganz aus Holz gebaute Flugzeug auf den ersten Blick jedoch nicht aus.
Alexander Görnitz erklärte jedoch: "Genau wie jedes andere Flugzeug wird
es regelmässig in einer Art TÜV überprüft. Das haben wir erst in der letzten Woche
gemacht. Ich fühle mich nicht unsicherer als in geschlossenen Flugzeugen auch."
..

Mit freundlicher Genehmigung der Leipziger Volkszeitung

Foto: Fliegerclub Oschatz, Thomas Lange
Foto: Fliegerclub Oschatz, Thomas Lange

Foto: Fliegerclub Oschatz, Thomas Lange

Foto: Fliegerclub Oschatz, Thomas Lange

Foto: Fliegerclub Oschatz, Thomas Lange