14. Kleines Segelflugzeug-Oldtimertreffen und 3. Phoebus-Treffen in Nardt 25.08.-29.08.2010Im August 2010 findet das 14. Kleine Segelflugzeug-Oldtimertreffen in Nardt statt. Dazu sind alle Oldtimerflieger, aber auch alle Interessenten herzlich eingeladen. Segelflugzeug-Oldtimer-TeilnehmeranmeldungWeitere Informationen werden auf der Webseite des Aeroklubs Hoyerswerda e.V. und an dieser Stelle veröffentlicht. |
| 25.08.-29.08.2010 | 14. Kleines Segelflugzeug-Oldtimertreffen und 3. Phoebus-Treffen in Nardt |
| 19.06.-20.06.2010 | Fly-In in Langhennersdorf - Fliegerclub Langhennersdorf e.V. |
| 08.05.-09.05.2010 | Fliegerfest Oschatz - Fliegerclub Oschatz e.V. |
| 03.04.-04.04.2010 | Gummiseilfliegen am Hang in Rana bei Louny (Tschechien) |
| 26.09.-28.09.2009 | Hang-Fliegen in Rana bei Louny (Tschechien) |
| 05.09.-06.09.2009 | Oldtimer und Gleitertreffen Laucha - Flugplatz Laucha-Dorndorf |
| 29.08.-30.08.2009 | 13. Kleines Segelflugzeug-Oldtimertreffen in Perleberg |
| 08.07.-12.07.2009 | 16. POTK Plachtarský Oldtimer klub - Stankov bei Plzen |
| 04.07.-05.07.2009 | "Zirkus am Himmel" über Nardt - Aeroklub Hoyerswerda e.V. |
| 21.05.-22.05.2009 | Flugplatzfest Salzwedel - Luftsportverein Salzwedel e.V. / Klein Gartz |
| 16.05.-17.05.2009 | Fliegerfest Oschatz - Fliegerclub Oschatz e.V. |
| 11.04.-12.04.2009 | 80 Jahre Segelflugverein Bielefeld |
| 2009 | Aufgrund von technischen Wartungsarbeiten wird der Schulgleiter SG 38 D-7738 voraussichtlich vorerst nicht fliegen, sondern als Austellungsstück gezeigt werden. |
| 25.10.-26.10.2008 | Hang-Fliegen in Rana bei Louny (Tschechien) |
| 18.10.2008 | 75 Jahre Segelflug-Post - Schwartenberg-Neuhausen (Erzgebirge) |
| 13.09.-14.09.2008 | Oldtimer und Gleitertreffen Laucha - Flugplatz Laucha-Dorndorf |
| 30.08.-31.08.2008 | 12. Kleines Segelflugzeug-Oldtimertreffen in Brandenburg |
| 16.08.-17.08.2008 | Flugplatzfest in Zwickau |
| 06.07.2008 | Autoschlepp auf dem Flugplatz Reinsdorf |
| 05.07.2008 | Flugplatzfest Nardt - Aeroklub Hoyerswerda e.V. |
| 21.06.-22.06.2008 | 50 Jahre Flugplatz Pirna (bei Dresden) - Aeroclub Pirna e.V. |
| 15.06.2008 | Fabrik-Fest-Spiele - Lausitzer Bergbaumuseum Knappenrode |
| 08.06.2008 | Fliegerfest Bronkow - Fliegerclub Bronkow e.V. |
| 24.05.-25.05.2008 | Fliegerfest Oschatz - Fliegerclub Oschatz e.V. |
| 11.05.2008 | "Hol's der Teufel" - Streckenflug in Grunau |
| 20.10.-21.10.2007 | Herbstlehrgang- Flugplatz Laucha-Dorndorf |
| 15.09.2007 | Oldtimer und Gleitertreffen Laucha - Flugplatz Laucha-Dorndorf |
| 09.09.2007 | Luftsporttag 2007 und Besuchertag - aeroteamKLIX |
| 25.08.-26.08.2007 | 50 Jahre Flugplatz Auerbach - Fliegerklub Auerbach/Vogtl. e.V. |
| 18.08.-19.08.2007 | Flugtage in Bautzen - Flugplatzparty für die ganze Familie |
| 18.08.2007 | "Hol's der Teufel" - Fliegen am Hutberg in Kamenz |
| 20.07.-21.07.2007 | VGC Rendezvous 2007 - Aeroklub Raná bei Louny (CZ) |
| 14.07.-15.07.2007 | Flugplatzfest Nardt - Aeroklub Hoyerswerda e.V. |
| 07.07.2007 | 80 Jahre Fliegen - Flugplatz Welzow |
| 01.07.2007 | Landesjugendvergleichsfliegen - Flugplatz Pirna (bei Dresden) |
| 17.06.2007 | Fabrik-Fest-Spiele - Lausitzer Bergbaumuseum Knappenrode |
| 16.06.2007 | Zlin-Treffen und Tag der offenen Tür - Fliegerclub Kamenz e.V. |
| 10.06.2007 | Fliegerfest 70 Jahre Flugplatz Bronkow - Fliegerclub Bronkow e.V. |
| 19.05.-20.05.2007 | Fliegerfest Oschatz - Fliegerclub Oschatz e.V. |
| 06.05.2007 | Gummiseilstart-Tag - Aeroklub Hoyerswerda e.V. |
| 29.10.-01.11.2006 | Dresdner Herbst - Messe Dresden Stand DAeC |
| 16.09.-17.09.2006 | Oldtimer und Gleitertreffen Laucha - Flugplatz Laucha-Dorndorf |
| 09.09.-10.09.2006 | 50 Jahre Flugplatz Böhlen - Fliegerclub Böhlen e.V. |
| 02.09.2006 | 50 Jahre Segelwiese Riesa - Segelfliegerclub Riesa-Canitz e.V. |
| 26.08.-27.08.2006 | 80 Jahre Flugplatz Zwickau - Flugplatzfest in Zwickau |
| 19.08.-20.08.2006 | Flugtage in Bautzen - Flugplatzparty für die ganze Familie |
| 11.08.-13.08.2006 | 10. Kleines Segelflieger-Oldtimertreffen in Stölln/Rhinow |
| 15.07.-16.07.2006 | Flugplatzfest Nardt - Aeroklub Hoyerswerda e.V. |
| 18.06.2006 | Fabrik-Fest-Spiele - Lausitzer Bergbaumuseum Knappenrode |
| 03.06.-04.06.2006 | Flugplatzfest Kamenz - AERO Lausitz |
| 20.05.-21.05.2006 | Fliegerfest Oschatz - Fliegerclub Oschatz e.V. |
| 2005 | Klix, Neuhausen |
| 2004 | Oschatz |
| 2003 | Taucha |
| 2002 | Eisenhüttenstadt, Greiz, Göpfersdorf |
| 1998 | Schwarzheide |
| 1997 | Görlitz, Langhennersdorf, Bronkow, Auerbach |
| 1996 | Zwickau |
| 1995 | Finsterwalde, Marping, Pirna |
| 05.08.1994 | Erstflug nach Grundüberholung in Nardt |
Mit dem Begriff Schulgleiter kann eine ganze Generation von Gleitflugzeugtypen bezeichnet werden, die alle etwas gemeinsam hatten: sie waren einfach und preiswert im Aufbau, leicht zu fliegen und damit ideal für die vorherrschende Einsitzerschulung geeignet, da im Falle eines Falles Reparaturen einfach zu bewerkstelligen waren. Und heute sind es alle Oldtimer. Zu den Schulgleitern gehören bekannte Typen wie "Hol's der Teufel", Schädelspalter, Zögling, SG 38, aber auch weniger bekannte Typen wie Besenstiel, Honza, Salamandra, T.38, ..
Der Urtyp der Schulgleiter-Familie ist wohl der Gleiter "Hol's der Teufel", konstruiert 1923 von Alexander Lippisch. Über seine Entstehungsgeschichte schreibt Fritz Stamer in seinen Erinnerungen "Zwölf Jahre Wasserkuppe" folgendes:
Es wurde wieder einsamer auf der Wasserkuppe. Nur Dr. Allasch und Bergwyk wollten mit uns überwintern (1922/23). Wir hatten noch eine Maschine hinzubekommen - Hangwind. Lippisch hatte sie entworfen, und die Schweden hatten eifrig daran mitgebaut. Sie schlugen sich bei der ungewohnten Beschäftigung des Nagelns häufig auf die Finger. "Djavlar - anamma" fluchten sie dann, und sie fluchten den ganzen Tag. Wir haben die Maschine dann so getauft. "Hol's der Teufel" oder so ähnlich hieße das, hatten uns die Schweden auf Befragen mitgeteilt. In Gesellschaft schwedischer Damen haben wir dann bald darauf ein peinliches Schweigen mit unseren schwedischen Kenntnissen verursacht. Dieser Kernfluch hieße übersetzt unaussprechlich anders, wurde uns jetzt gestanden, doch wie - das wissen wir leider immer noch nicht, so dass wir auch auf Nachfrage keine Auskunft geben können. Die Maschine aber, die wir nun vorsichtshalber "Hol's der Teufel" nannten, flog ausgezeichnet, segelte bei wenig Wind, war einfach und billig und leicht zu bauen. Sie wurde zur Stammesmutter einer ganzen Gruppe ähnlicher Maschinen. Wir glaubten in ihr ein Übungsflugzeug geschaffen zu haben.
Der "Hols der Teufel" ist einer der Urväter des Schulgleiters SG 38, von Alexander Lippisch 1923 konstruiert und als erstes Serienprodukt von Alexander Schleicher ab 1927 gebaut. Nichtsdestotrotz sind erstaunlicherweise die Flugleistungen des "Teufels" erheblich besser als die des 10 Jahre später in großer Stückzahl gebauten und bekannteren SG 38.
Ein besonders Detail in der Geschichte des "Hol's der Teufel" ergibt sich aus historischen Hinweisen, nach denen die Gebrüder Horten vor dem Bau der Horten H Va die Verwendung von Trolitax an einem "Hol's der Teufel" ausprobierten, indem sie dessen Fläche aus Trolitax bauten und damit wichtige Erfahrungen sammeln konnten. Gleichzeitig wäre der "Hol's der Teufel" damit eines der ersten jemals gebauten Kunststoffflugzeuge.
Das wieder auferstandene Gleitflugzeug der tschechischen Fliegerfreunde Leník, Krejcí und den Maleschka's ist mit Verstrebungen wie die meisten "Teufel" gebaut wurden. Erste Exemplare des "Teufels" hatten allerdings wie der SG 38 noch einen Spannturm und Seilverspannungen. Der Erstflug der Replika fand nach über 3000 Baustunden im Mai 2004 statt. Seitdem begeistert dieses Flugzeug mit häufigen Vorführungen und der Einladung zum Selberfliegen die Piloten und Zuschauer.
Der Schulgleiter SG 38 wurde 1938 entwickelt und ist wohl eines der am weitesten verbreiteten Flugzeuge der Ära der Alleinflugausbildung in den vierziger Jahren. Dieses Gleitflugzeug wurde in großer Stückzahl sowohl im Amateurbau als auch im Industriebau hergestellt und wurde hauptsächlich zur Anfängerschulung eingesetzt.
Und auch beim Neuanfang des Segelfluges in den fünfziger Jahren begann man mit der Ausbildung auf dem Schulgleiter.
Als Konstrukteure des Schulgleiters SG 38 gelten Fritz Stamer und Alexander Lippisch. Weiterhin zählen die Flugzeugbauer und Konstrukteure Schneider (Grunau-Baby), der Produktionsleiter Hofmann und der Erpobungspilot Rehberg aus dem Flugzeugwerk Schneider in Grunau (Jezów Sudecki), nahe dem heutigen Jelenia Góra in Polen dazu. Übrigens bezieht sich die Abkürzung SG eigentlich nicht auf die Bezeichnung Schul-Gleiter, sondern auf Schneider in Grunau.
Neben dem "Hol's der Teufel" wurde der Schulgleiter SG 38 aus den Mustern Zögling 31 und Zögling 35 sowie dem Grunau 9 (dem legendären Schädelspalter) weiterentwickelt, an denen Fritz Stamer und Alexander Lippisch ebenfalls maßgeblich beteiligt waren. Dieses Flugzeug eignete sich besonders für die damals übliche Einsitzer-Schulung, da es auch härtere Landungen leicht wegstecken konnte. Tausende von Piloten machten ihre ersten Sprünge auf einem SG 38 und kaum ein Gleitflugzeug wurde häufiger gebaut und geflogen ..
an einfachen Gleitflugzeugen brachten 1938 den ausgereiftesten Schulgleiter als Einheitstyp für die Anfängerschulung hervor. Durch die Verbesserung des Zöglingprofiles konnte eine Leistungssteigerung erreicht werden. Neben den industriell gefertigten ca. 8.750 Exemplaren entstanden auch in den folgenden Jahrzehnten auch in den Segelflugvereinen eine weitgehend unbekannte Menge. Er flog in vielen Ländern und war auch in der DDR bis etwa 1960 das Standard- Schulflugzeug. In den 50er Jahren wurden im VEB Apparatebau Lommatzsch (Sachsen) sowie im VEB Waggonbau Gotha eine große Anzahl von Schulgleitern gebaut. In Großbritannien produzierte die Firma Slingsby den Gleiter als T.38 (Grasshopper genannt). Dabei erhielt er einige Änderungen an Tragfläche und Leitwerk.
Durch den einfach gehaltenen Aufbau eignete sich der SG 38 zur serienmäßigen Herstellung in Flugzeugwerften, aber auch zum Bau in Fliegergruppen.
Der Schulgleiter SG 38 ist ein stahldrahtverspannter Hochdecker in Holzbauweise. Der Rumpf, Spannturm und Gitterschwanz bilden ein ebenes Holzfachwerk. Der Flügel ist zweiteilig und hat eine geringe V-Form. Gespleisste Drahtseile zwischen dem Spannturm oben und dem Rumpf unten geben der Fläche den notwendigen Halt. Der als Gitterschwanz ausgebildete Leitwerksträger wird mit Bolzen am Spannturm angesteckt. Die Anlenkung der Ruderflächen erfolgt über zahlreiche Drahtseile und Umlenkrollen, die am Rumpf, Gitterschwanz, sowie in den Tragflächen angebracht sind. Die Verwindungen der Querruder am Ruderaußenende nach oben dienen der Querstabilität und beugen Randbogenbeschädigungen am Boden vor. Zum Austrimmung werden je nach Gewicht des Piloten Bleigewichte vor den Steuerpedalen bzw. am hinteren Spannturm angebracht. Die gefederte Kufe ist aus Eschenholz gefertigt.
Gegenwärtig gibt es noch einige flugfähige Gleiter in Deutschland, davon 3 Exemplare aus der DDR-Zeit. Der Schulgleiter SG 38 mit der heutigen Zulassung D-7738 wurde am 28.10.1953 in Dienst gestellt und flog bis zum 19.07.1967 unter seiner Zulassungsnummer 269 am Flugplatz Bronkow. Der eingesetzte Leim begrenzte die Lebensdauer des Fluggerätes auf 15 Jahre. Nach jahrzehntelanger Unterbringung an den Flugplätzen Nardt (Sachsen) und Bronkow (Brandenburg) wurde der Schulgleiter von den Fliegerkameraden des Aeroklub Hoyerswerda e.V. unter Leitung des Werkstattleiters Herbert Hansel zwischen 1992 und 1994 grundüberholt. Am 05.08.1994 wurde das Flugzeug durch den Fluglehrer Heinz Mehlhose erneut eingeflogen. Seit dem 05.07.2006 ist der SG 38 D-7738 für den Flugzeugschlepp zugelassen.
Die Lackierung und die Kennzeichnung (außer dem jetzigen Kennzeichen) sind originalgetreu. Der Schulgleiter dient heute als Oldtimer und fliegender Zeitzeuge der Luftfahrtgeschichte.
Auch mit den Oldtimer-Gleitflugzeugen sind noch respektable Strecken zu fliegen. Folgender Flugbericht aus Grunau, dem heutigen Jezów Sudecki, über einen freien 50 km Vieleck-Flug 2008 von Ulf Kern beweist, daß die Oldtimer noch lange nicht zum alten Eisen gehören.
Inzwischen hat Ulf Kern einen 101 km Streckenflug mit dem Hol's der Teufel erflogen und damit alle Bedingungen für die Silber-C auch auf diesem Oldtimer erreicht.
Im folgenden möchte ich einige oft gestellte Fragen zum Schulgleiter beantworten. Die Antwort entsprechen dabei meiner persönlichen Meinung und Erfahrung. Weitere Fragen können gern gestellt oder auch konstruktive Antworten gegeben werden.
Nein, eigentlich nicht. Herunterfallen kann man nicht, da man mit sicheren 4-Punkt-Gurten fest am Schulgleiter angeschnallt ist. Ein Fallschirm findet aus Platz- und Massegründen keine Verwendung, dieser macht bei dem genutzten Einsatzprofil bis in Höhen von 300m auch keinen Sinn.
Natürlich hat der Schulgleiter im Falles eines Unfalles kein Sicherheitscockpit und keine Airbags. Deshalb gilt auch hier, stets entsprechende Vorsorge zum sicheren Fliegen zu treffen. Der Schulgleiter wird in gleicher Weise wie die "normalen" Segelflugzeuge gewartet und geprüft. Jährlich besteht der SG 38 eine sogenannte Jahresnachprüfung. Zusätzlich finden ab und zu Belastungstests statt, die den SG 38 bis auf das zulässige Maß unter kontrollierten Bedingungen belasten und dessen Festigkeit belegen.
Letztlich ist der SG 38 original mit einem Gurtkraftbegrenzer ausgestattet, der bei einem Aufprall die Gurte maßvoll nachgeben lässt.
Auch hier nein. Mut braucht man zum Segelfliegen eigentlich nie, da es bei Einhaltung aller Regeln ein sehr sicherer Sport ist. Und Höhenangst spielt meineserachtens auch keine Rolle. Ich selbst habe Höhenangst und stehe nur unsicher vor einem Abgrund. Aber diese Höhenangst hat nichts mit dem Fliegen des offenen Schulgleiters zu tun, weil das Gefühl des Fliegens eben nichts mit dem Abgrund zu tun hat. Vielmehr erfährt man bei der Ausbildung und beim späteren Fliegen das Gefühl, selbst Teil des Flugzeuges zu sein bzw. selbst Fliegen zu können. Man fühlt irgendwann das Flugzeug, das einen umgibt, nicht mehr, sondern nur noch das Gefühl des Fliegens. Und das gibt Sicherheit. Dann spielt es auch keine Rolle mehr, ob das Flugzeug offen und geschlossen ist.
Richtig. Die originalen Schulgleiter hatten keine Instrumente, diese waren für den vorgesehenen Ausbildungszweck auch nicht notwendig. Da die in Deutschland zugelassenen Schulgleiter allerdings die Bauvorschriften von Segelflugzeugen erfüllen müssen, ist eine Mindestinstrumentierung Pflicht. Auch ist es für viele heutige Piloten nur schwer einsehbar, daß man ein Flugzeug völlig ohne Instrumente fliegen kann. Übrigens sind die Nachrüstungen alle in Eigeninitiative ausgeführt wurden, sodaß sich die Schulgleiter anhand ihrer Instrumentenbretter gut unterscheiden lassen.
Unser SG 38 hat eine modifizierte "Sicherheitskupplung Europa G 88" des Herstellers "Tost". Original wurden solche Kupplungen nicht verbaut, sondern nur der Haken für den Gummiseilstart. Wenn jedoch eine Kupplung verwendet wurde, wurde sie nach meinen Informationen als Fertigteil gekauft und ist deshalb auch nicht auf den Zeichnungen zum Selbstbau enthalten. Die SG 38 setzen verschiedene Kupplungen ein, beispielsweise nutzt der tschechische SG 38 eine original NSFK-Kupplung (siehe auch Bauberichte).
Auf der folgenden Seite werden technische Bauzeichnungen, Beschreibungen, Unterlagen, Änderungen und Baupläne für den Schulgleiter SG 38 in digitaler Form kostenlos zur Verfügung gestellt. Aufgrund der Fülle an Material wird der Datenbestand laufend erweitert und ist momentan noch nicht vollständig. Dabei wird vorerst verzichtet, alle Zeichnungen, Unterlagen und Baupläne wieder als originale A0-Zeichnungen zusammenzusetzen. Die Zeichnungen werden mit Zeichnungsnummer und einer laufenden Scan-Nummer ergänzt. Ein HTML-Framework bindet die Einzelseiten wieder zusammen. Um den kompletten Zeichnungsatz für den Schulgleiter SG 38 abzurufen empfehle ich die Nutzung eines Tools wie HTTrack oder WGet. Zur Ansicht der CAD-Zeichnungen ist ein zusätzlicher Viewer für das verwendete DWG-Format notwendig, beispielsweise eDrawings™. Für die Zukunft ist die Abgabe der Pläne auch als CD-ROM geplant.
Mit freundlicher Unterstützung durch Semih Oksay, Gerhard Maleschka, Jirí Leník, dem tschechischen Plachtarský Old Timer Club und dem Aeroklub Hoyerswerda e.V.
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Die Original-Zeichnungen sind wohl um die 50 Jahre und älter. Sollten deshalb Teile von Zeichnungen nicht mehr eindeutig lesbar sein, so bitte ich um eine kurze Mitteilung. Ich werde versuchen, diese Zeichnungsteile mit Hilfe weiterer zur Verfügung stehender Zeichnungssätze zu verbessern und lesbar zu machen.
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